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Der Corona-Text Teil 2 #Coronatagebuch

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Der Corona-Text Part 2. 

Zweite Woche zuhause. Zuhause mit der Familie. Immer noch viele Hausaufgaben (werden wahrscheinlich auch nicht weniger) . Abeeeeerrrrrrrr, wir wollen nicht vom Thema abschweifen. 
Es geht um die Zeit mit der Familie. Am Anfang war es noch ganz gut. Man kann ausschlafen, hat nicht viel Druck und ausser Hausaufgaben ist alles entspannt. Wir haben einen Spielplatz erbaut und ihn bemalt sowie Sand und zwei verschiedene Schaukeln hinzugefügt. So macht es eigentlich Spaß, wenn man eine „DRAUSSEN PERSON“ ist !! 

Ich war in der ersten Woche noch so : „ La la la la la , draußen sein ist toll .“ Aber jetzt, hoffe ich nur noch, nicht mehr raus aus meinem Zimmer zu müssen!! …..Weil……. 

Ich genervt von meiner eigenen Familie bin!

(das hat Überwindung gekostet 

Es ist halt einfach keine Ruhe!! Ich bin eine Person , die kein Problem hat sich zurückzuziehen. Ich kann mich gut alleine beschäftigen . Und das habe ich eigentlich in dieser Zeit erhofft. Ich habe mir Ruhe erhofft. Aber bei einer kleinen Schwester, einem behinderten Bruder, zwei Eltern und irgendwelchen Nachbarn (die auch alle zu Hause sind) ist die Ruhe weit entfernt. 

Alltag in Zeiten von Corona

 

Mein jetziger Alltag: 

– Ich werde um 6:54 von einem schreienden Bruder, oder einer zu glücklichen Schwester , die auf mich raufspringt geweckt. Dann stehe ich auf, um mir Müsli ans Bett zu holen und noch etwas auf dem Tablet zu schauen. 

– Wenn ich es nicht „vergessen “ habe, räume ich um 9:00 Uhr den Spüler aus, oder ein. 

– Dann isst der Rest der Familie  Brötchen. 

– 10:30 Uhr : nach dem Frühstück werden erstmal alle Aufgaben gemacht, die als Hausaufgaben von der Schule kamen. 

– Dann gehen alle raus . Ich auch. Alleine. Mit meinem Drahtesel. Meistens fahre ich zur Post, da wir viele Briefe in letzter Zeit schreiben. 

– 13:00 Uhr :Mein Vater kocht meistens was . (Heute war es Reis mit Erdnusssoße

– 13:28 Uhr : Familienfilm . (Mehr Zeit fürs aussuchen wird benötigt, als fürs gucken ) 

– 16:00 Uhr : Nochmal In den Garten . 

– 17:46 Uhr: Abendbrot. (Reste) 

– Ab dort kommt das Abendprogramm. 

Fazit :Es ist zu viel Familienzeit für mich !!!

Wo ist die Schule, die mich von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr von der Familie fern hält?! Wo bist duuu????!!! 

Danke , dass ihr es geschafft habt, bis hier zu lesen. Bleibt gesund! 

Eure Luna 

Der Corona Text #BleibtzuHause #Coronatagebuch

Grüße an Grossekoepfe

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  1. Diesen Gedanken habe ich auch. Ich bin nicht zuhause. Ich muss arbeiten. Mein Mann hat Heimarbeit. Die erste Woche so „Yeah super, muss mich nicht überschlagen um nach Hause zu kommen um Mittag zu koche und Hilfestellung bei den Hausaufgaben geben….“ Alles geht entspannter…. Neeeee so gar nicht. Ich ziehe mich auch gerne mal zurück und jetzt nix… Soo viieel Familie plötzlich.
    Lieb habe ich sie natürlich trotzdem ☺️

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  2. Pingback: Links am Morgen | Buddenbohm & Söhne

  3. 😂😂😂😂

    Genau wie mein Sohn! ich finds super, ihm ist es zuviel:
    Sauerstoff, Sonne, Familie. Will gerne mal viel alleine sein.
    Muss man verstehen und ich muss lachen. Danke!

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  4. Ich gehe laufen. Ich habe es immer gehasst zu joggen oder dergleichen. Aber in diesen 30 Minuten bin ich ganz für mich alleine. Musik ganz laut auf den Ohren und dann einfach loslaufen. Mal schnell, mal langsam… das tut mir sehr gut.

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  5. Liebe Luna, ich finde es wunderbar, dass du das genauso sagst und ich wäre sooo froh, wenn meine söhne das auch mal sehen würden 😉 suche dir weiterhin deine ruhepole. das ist ganz enorm wichtig und gesund, dass du das merkst und es für wichtig hälst, dass du deine zeit alleine verteidigst. das schaffe ich als Mama leider gerade gar nicht mit 2 kleinen Jungs.

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  6. Pingback: GASTARTIKEL: Homeschooling aus Elternsicht | Bob Blume

  7. Liebe Luna, ich mag deinen ehrlichen Text.
    Ich habe meine Töchter letzte Woche mal genervt zum Arbeiten in ihre Zimmer geschickt, weil ich Ruhe im Wohnzimmer wollte.
    Der großen Tochter graust es schon vorm neuen Semester, falls es tatsächlich nur online Zuhause stattfindet. Zuviel Familie, zuviel Zuhause. Es fehlen einfach die anderen Kontakte. LG Tanja

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